Futtergewohnheiten...

...in der freien Wildbahn

Der Vogelstrauß ist ein Pflanzenfresser, wobei er nicht absolut vegetarisch ist, sondern auch kleine Tiere und Insekten aufnehmen kann. Strausse können über längere Zeit ohne Wasser auskommen.

...auf der Farm
Strauße können mit sehr vielen verschiedenen Materialien gefüttert werden, wie zum Beispiel Klee (frisch oder in Pallets, Weizen, Mais und Maissilage, Soja, Gemüse, Grass, Bohnen, Abfällen aus der Erzeugung von Bier, Zucker, Reis, Sonnenblumen, Olivenöl...
In vielen Ländern wird auch Fertigfutter für den Strauß angeboten. Ein auf Farmen gezüchteter Strauß benötigt etwa 2 kg Futter pro Tag.

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Verhalten...

...in der freien Wildbahn
Strauße leben in Herden von 5 bis zu 50 Tieren, und sie weiden gemeinsam mit anderen Steppentieren wie den Antilopen und Zebras. Herden beweiden ein Territorium von 2 bis 15 km2 während einer Brutsaision, welche 5 Monate dauert. Nach der Brutsaison können die Herden sich in Grupen von 2 bis 5 Tiere aufsplitten.

...auf der Farm
Strauße können sich sehr leicht an die Zucht durch Menschen und verschiedene, auch extreme klimatische Bedingungen anpassen. Die Minimumgröße für Gehege von ausgewachsenen Tieren (aus zoologischer Sicht, welche abweichend von bestehenden gesetzlichen Bestimmungen in verschiedenen Ländern sein kann) ist 300 m2 pro Tier. Abhängend vom Tier können Hähne vor allem während der Brutsaison sehr aggressiv sein.

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Die Zucht...

...in der freien Wildbahn
Exakte Daten sind von der geografischen Situation abhängig. Strauße formen gemischt geschlechtliche, komplex aufgebaute Gruppen. Dominante Hähne bilden Familien mit 3 - 5 Hennen. Verschiedene Signale, wie ein Brummen und das Tanzen (der Hahn kniet mit weit geöffneten Flügel und schlägt sich den Hals an den Brustkorb) dienen einerseits, um Rivalen abzuschrecken und Hennen zu imponieren. Wenn sie Zuchtgruppen gebildet haben, baut der dominante Hahn mit der dominanten Henne ein Nest, welches auch von den anderen Gruppenmitglieder zur Eiablage benutzt wird. Solch ein Gemeinschaftsgelege kann zwischen 15 und 30 Eier enthalten. Das Nest ist ein Loch, welches in den Boden gekratzt wird. Das durchschnittliche Ei wiegt 1,3 - 1,8 kg und entspricht somit etwa 25 Hühnereiern. Die Eier werden etwa 42 Tage gebrütet, wobei tagsüber die Henne, nachts der Hahn das Brutgeschäft übernimmt.

...auf der Farm
Auf Farmen sind die normalen Zuchteinheiten 1 Hahn mit 2 Hennen (Trio), 1 Hahn mit 1 Henne (Paar) oder mehrere Hähne und Hennen (Zuchtgruppe). Die Erfahrung zeigt, daß die Produktivität der Hennen in Trio- oder Paarhaltung höher ist, verglichen zu Zuchtgruppen.
Die durchschnittliche Eiproduktion pro Jahr und Henne beträgt etwa 15 - 60 Eier, in Ausnahmefällen bis zu 100. Auf Famen werden normal Brutgeräte benutzt, wo die Eier etwa 39 Tage bebrütet werden, um dann in den Schlupfbrüter (Hatcher) zu wechseln, wo die Küken am 42. Tag schlüpfen.

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Der Strauss
Der Strauß ist ein unvewechselbar Großer flugunfähiger Landvogel. Ein ausgewachsenes Tier kann bis zu 180 Kilo schwer werden. Die männlichen Strauße (Hähne) sind schwarz gefiedert, weibliche (Hennen) sind grau-braun.
Der Strauß ist der größte lebende Vogel. Straußen können auch in Gefangenschaft gehalten und gezüchtet werden und können sowohl auf Farmen als auch in der freien Wildbahn bis zu 70 Jahre alt werden.

Ihre kraftvollen Beine sind ihre Verteidigung gegen ihre natürlichen Feinde, mit einem Fußtritt können sie gefährliche Verletzungen zufügen. Als einziger Vogel haben Strauße nur 2 Zehen. Die Schrittlänge des Straußes beträgt 6 bis 8 Meter
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